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Qigong

Die Übungsstunden finden im 1. Stock im Aikidoraum zu folgenden Zeiten statt:

Montag 17:30-18:30 Uhr Qi-Gong "Die 8 Brokate"
Freitag 17:00-18:00 Uhr Qi-Gong "Die 18 Bewegungen der Harmonie"

Qi-Gong  Die 18 Bewegungen der Harmonie - jeweils 10 Einheiten - Start:   03. Mai 2019 
Qi-Gong  Die 8 Brokate  - jeweils 10 Einheiten - Start:   06. Mai 2019

qigong

Die 18 Bewegungen der Harmonie

 

 Anmeldung und nähere Infos per email an:  wsg@sv-blaugelb.de 

Kosten für Vereinsmitglieder: 50,- EUR für die Teilnahme an 10 Stunden
Kosten für Nicht-Mitglieder: 100,- EUR für die Teilnahme an 10 Stunden
 

Die Qi-Gong-Stunden werden angeleitet von Frau Christine Cramer.

Der Inhalt des Qigong-Kurses bei Blau-Gelb sind hauptsächlich "die 18 Bewegungen der Harmonie", die für Jedermann leicht erlernbar sind und durch ständiges Üben vertieft werden können, so dass problemlos Anfänger und Fortgeschrittene im gleichen Kurs praktizieren können.

Auch Menschen, die nicht so lange stehen können (wie ich selbst auch früher) müssen keine Angst haben, da viele der Übungen auch im Sitzen praktiziert werden können.

Für Qigong ist auch keine spezielle Kleidung, keine Matte und keine Schuhe erforderlich. Man kann in bequemer Kleidung jederzeit und überall praktizieren.

Um eine spürbare Wirkung zu erzielen sollte regelmäßig geübt werden, d.h. am besten täglich.

Qigong ist ein Übungssystem, welches in der Medizin, der Meditation und in der Kampfkunst verwendet wird. Als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird Qigong sowohl zur Vorbeugung als auch zur Heilung eingesetzt.

Qigong kann im Sinne der Selbstheilung und Selbsthilfe genutzt werden. Laien können sich so selbst helfen, sofern sie über ausreichend Grundlagenwissen verfügen und/oder eine konkrete Anleitung erhalten haben. Qigong ermöglicht eine umfassende Wahrnehmung aller menschlicher Bereiche: Körper, Geist und Seele.

Mit dem Begriff Qi-Gong werden alle Übungen zusammengefasst, bei denen es darum geht, die Lebensenergie "Qi" im eigenen Körper zu steuern bzw. zu beeinflussen.

Der Qi-Begriff ist eine zentrale Kategorie im asiatischen Denken. In der westlichen Welt wird er gängiger Weise mit „Lebensenergie“ übersetzt. Damit ist die hinter alle Formen stehende Wirkkraft gemeint. Auf uns Menschen bezogen bedeutet es jene Energie, die wir seit Beginn unserer Existenz in uns tragen. Qi (Chi) nimmt der Mensch über Nahrung, Atem und über alle anderen Formen der Lebensäußerung auf – auch über Bewegungen. Da alles auf der Welt in Zyklen abläuft, verläuft auch die Lebensenergie in einem Zyklus. Das bedeutet, dass Energie nicht nur aufgenommen, sondern auch abgegeben wird – beispielsweise durch Ausatmen oder durch Interaktionen mit anderen Menschen.

Gong“ kann mit „Arbeit“, „Pflege“, „Übung“ oder „beständiges Üben“ übersetzt werden. Die Zusammensetzung von „Qi“ und „Gong“ bedeutet demnach die Arbeit mit der Lebensenergie bzw. die Pflege derselben. „Qigong“ wird als „Tchigung“ ausgesprochen. Die Pflege des Qi meint eine bestimmte Form der „Selbstnährung“ des Menschen. Die Lebensenergie wird also nicht von außen gestärkt, sondern von innen, durch den Menschen selbst. Mithilfe der Qigong-Übungen soll das Qi erhalten, gestärkt und/oder ausgeglichen werden. Je nach den Zielen und individuellen Bedingungen der Übenden können leichte oder komplexe Qigong-Übungen ausgeführt werden. Bei den komplexen Übungen handelt es sich vor allem um längere Bewegungssequenzen, wie man sie zum Beispiel auch aus dem Tai Chi kennt. Wobei eine Gleichsetzung des Tai Chi mit Qigong nur unzureichend beide Phänomene beschreiben würde. Dennoch basieren beide Übungssysteme auf gleichen bzw. sehr ähnlichen Prinzipien und Bewegungsmustern. In Deutschland konnte sich erst das Tai Chi etablieren, bevor auch Qigong immer mehr Anhänger gefunden hat.

Qigong kann altersunabhängig geübt werden. Inzwischen gibt es so viele Übungen, dass nahezu jeder Mensch Qi-Gong üben kann. So gibt es für Menschen, mit besonderen Krankheiten spezielle Übungsprogramme. Das medizinische Qigong dient der Milderung von Beschwerden, einzelnen Symptomen oder konkreten Krankheitsbildern.

Alle Qi-Gong-Formen helfen der Krankheitsprävention und der Aktivierung von Selbstheilungskräften. Außerdem bewirken sie geistige und körperliche Entspannung sowie eine Verbesserung von Achtsamkeit und Konzentration. Qi-Gong löst krankmachende Verkrampfungen auf und hilft, Stressoren ausfindig zu machen, um diese sanft zu beseitigen. Das dabei angestrebte Ziel ist ein harmonievolles Leben im Sinne eines Gleichgewichts zwischen Anspannung und Entspannung. Die Voraussetzung für die positiven Wirkungen ist ein beständiges Üben über einen längeren Zeitraum. Es gibt zwar Kurzzeiteffekte, aber es sollten stets die Langzeitwirkungen bedacht werden. Es ist durchaus ausreichend, jeden Tag nur wenige Minuten für Qigong aufzubringen.