Verein » Abteilungen » Wirbelsäulengymnastik » Yoga

Yoga für die Wirbelsäule

Die durchgehend angebotenen Kurse sind in der Vereinsmitgliedschaft in der Abteilung WSG enthalten, es gibt keine extra Kursgebühren und ein Einstieg ist jederzeit möglich. Schnupperstunden sind ebenfalls jederzeit möglich. Bitte vorher per email anmelden.

Die Übungsstunden finden im 1. Stock im Aikidoraum zu folgenden Zeiten statt:

Montag 18:30-19:30 Uhr Yoga für die Wirbelsäule - laufender Kurs
Freitag 18:00-19:00 Uhr Yoga für die Wirbelsäule - laufender Kurs

Neue Kurse in 2019 - in Planung - bitte unbedingt vorher anmelden

Montag 16:30-17:30 Uhr Senioren-Yoga (10 Unterrichtseinheiten pro Kurs)
Freitag 19:00-20:00 Uhr Beckenboden-Yoga (10 Unterrichtseinheiten pro Kurs)

Diese Spezial-Yogakurse sind nicht in der Vereinsmitgliedschaft enthalten eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Kurse sind geplant mit jeweils 10 Stunden, d.h. Kursdauer ist ca. 3 Monate. Starten können die Spezial-Yogakurse leider erst ab mindestens 3 Anmeldungen. Daher können keine Starttermine im voraus festgelegt werden.
Bei Interesse können Sie gerne eine Voranmeldung an wsg@sv-blaugelb.de senden oder sich telefonisch melden unter: 06151/71 12 52 und Sie werden rechtzeitig vor Kursbeginn informiert.
Kosten pro Kurs: 50,- EUR Vereinsmitglieder, 100,- EUR für Nicht-Mitglieder. Diese Kurse werden als Präventionsmaßnahme bei einigen Krankenkassen anerkannt und finanziell unterstützt.

Yoga_Picture  

Die Yogastunden werden angeleitet von Frau Christine Cramer.

Jede Stunde hat einen anderen Schwerpunkt, so dass jeder Körperteil bearbeitet werden kann. Im Vorder-grund geht es um die Beweglichkeit der Wirbelsäule, die erheblich für das Wohlbefinden des ganzen Körpers verantwortlich ist.

Im Yoga gibt es unendlich viele Möglichkeiten des Übens, je nach Schwerpunkt der Stunde werden entsprechende Haltungen (Asanas) ausgewählt, um die gewünschten Körperzonen zu stärken und/oder zu dehnen.

 

Ein Einstieg in die angebotenen Kurse ist jederzeit möglich, da es fast alle Übungen in Variationen für Anfänger und Fortgeschrittene (meist auch für weit Fortgeschrittene) gibt. Es gibt keine Altersgrenzen für die Teilnahme weder nach unten, noch nach oben. Jeder ist eingeladen eine unverbindliche Probestunde mitzumachen und sich selbst ein Bild zu machen.

Hauptsächliches Ziel des Praktizierens ist die Vermeidung von muskulären Dysbalancen und Energie-blockaden im Körper, um eine gute Beweglichkeit und eine aufrechte Körperhaltung zu erhalten. Außer den üblichen Dehn- und Kräftigungsübungen wird die Aufmerksamkeit der Teilnehmer auf den eigenen Körper gesteigert, um Fehlhaltungen auch im Alltag vermeiden zu können.

Bereits nach wenigen Übungsstunden werden Sie sich besser, beweglicher und wohler fühlen.

Die Übungsstunden gliedern sich in ein kurzes Aufwärmen, einen Hauptteil mit zahlreichen Übungen, und einen Entspannungsteil am Ende der Stunde.

Zu jeder Yoga-Stunde gehören:

  1. Ankommen und Anfangsentspannung / Meditation im Gehen oder Sitzen
  2. Atemübungen, Aufwärm- und Vorbereitungsübungen
  3. Asanas - einzelne Yoga-Stellungen evtl. anschl. Flow
  4. Tiefenentspannung - Schlussentspannung

 

Bei der Meditation kommt man ganz zu sich und verbindet sich mit seinem Inneren. Der Geist wird ganz still und ruhig – wie ein klarer See, in dessen Oberfläche sich der Himmel spiegelt. Viele Yogamethoden sind gut geeignet, den Geist zu beruhigen und zu stabilisieren. Dabei braucht jeder Mensch seinen eigenen Weg. Die einen brauchen einen intensiven, schweißtreibenden Power-Asana-Workout, die anderen eher ein achtsames, sanftes Üben mit Yin-Yoga. Ziel jeder Yogapraxis sollte es sein, Meditation möglich zu machen

Durch Stress, Verspannungen, falsche Körperhaltung und schlechte Angewohnheiten atmen die meisten Menschen viel zu flach. Das Körpersystem erhält so zu wenig Sauerstoff, eine der offensichtlichsten Folgen ist eine schnelle Ermüdung. Yoga hilft, zurück zu einer natürlichen Atmung zu kommen. Spezielle Atemübungen können die Lebensenergie sogar wieder aufbauen. So lassen sich auch Lampenfieber, Ängste, Depression und Reizbarkeit überwinden. Atemübungen = Pranayama hilft uns, unseren Geist zu beruhigen und zu stabilisieren. Aus einem solchen Geisteszustand heraus kann sich Klarheit und Gelassenheit entwickeln.

Die meisten Asanas sind – auch wenn sie nicht immer den Anschein haben – sehr komplex. Sie stellen hohe Anforderungen an unsere Eigenwahrnehmung, unsere Koordinationsfähigkeit und teilweise auch an unseren Gleichgewichtssinn. In der westlichen Welt entfremden wir uns unserem Körper immer wieder über längere Zeit hinweg. Aus diesem Grund sind wir vielfach nicht in der Lage, mit einem komplexen Üben zu beginnen. Wir brauchen Vorbereitung. Wir brauchen im modernen Yoga erwärmende und hinführende Übungen, damit wir uns nicht verletzen. In gutem Yogaunterricht nimmt diese Vorbereitung einen bedeutenden Teil der Übungspraxis ein, denn es ist der Teil der Yogastunde, in der wir die Einschränkungen, die uns der Alltag auferlegt, immer wieder zu kompensieren versuchen. Sollten wir gleich komplex und dazu noch korrekt üben, würden wir nur weiterhin dem Anforderungsprofil des Alltags folgen. Unsere Yogapraxis würde dann keinen Beitrag dazu leisten können, dass wir uns regenerieren und Fehlhaltungen kompensieren.

Asanas sind Körperübungen, bei denen eine bestimmte Körperstellung eine Zeit lang gehalten wird. Sie werden bewusst und achtsam Schritt für Schritt eingenommen. Wir sollten in der Haltephase für uns herausfinden, was heute unsere passende Anstrengung ist und wie wir überflüssige Anspannung lösen können. Dabei zeigt uns der Atem den Weg: Er soll immer ruhig fließen können. Asanas werden bewusst, Schritt für Schritt verlassen. Kurz: Asana-Üben ist in jedem Moment bewusstes Tun, das der Atem unterstützt.
Asanas entwickeln auf sanfte Art Muskelstärke, Flexibilität und Körperbewusstsein. Mit nur wenig Anstrengung kann man durch Yoga schnell Fortschritte machen, einen gleichmäßig flexiblen Körper mit harmonisch entwickelter Muskelkraft zu entwickeln. Er ist die Voraussetzung für Gesundheit und leichter Bewegung. Das ruhige Halten der Stellungen bringt blockierte Lebensenergie (Prana) wieder zum Fließen, innere Heilkräfte werden aktiviert und die Organe besser durchblutet. Asanas sind eine ausgezeichnete Vorbeugung gegen jede Art von Krankheit und können klassische Therapien in ihrer Wirksamkeit sehr unterstützen und erhöhen.

Bestandteil jeder Yogastunde ist die Tiefenentspannung, die je nach praktiziertem Yogastil unterschiedlich lang ist. Dabei liegt man auf dem Rücken und entspannt systematisch alle Teile des Körpers und schließlich auch den Geist. Entspannung ist für gerade den modernen Menschen besonders wichtig und für viele ein Grund, sich dem Yoga zuzuwenden. Während der Entspannung werden Stresshormone abgebaut, das Immunsystem gestärkt, Heilprozesse gefördert, geistige Stärke und Ruhe wiederhergestellt. Vollständige Entspannung kommt nicht von selbst, sondert muss geduldig und systematisch gelernt werden.

Quellenangabe: Anna Trökes, Yogalehrerin und -Autorin im deutschsprachigen Raum

Wir versuchen hier bei Blau-Gelb eine gute Mischung zum Kennenlernen der zahlreichen und völlig verschiedenen Yoga-Richtungen anzubieten, je nach Wetter und Jahreszeit. Im Winter werden eher die ruhigeren nach innen gerichteten Übungsformen wie Yin-Yoga praktiziert, im Frühjahr, Sommer und Herbst eher die aktiveren Formen wie Power-Yoga, Detox-Yoga, Flow-Yoga etc. Auch Lach-Yoga, Partner-Yoga und Achtsamkeits-Yoga sind manchmal dabei.

Der Sportverein besitzt das Zertifikat Sport pro Gesundheit, welches vom Deutschen Sportbund in Zusammenarbeit mit der Bundesärztekammer ausgestellt wird.